Styling-Tipps für starke Frauen

Styling-Tipps-Pinguin

 

Dieses Wochenende wieder unterwegs gewesen? Vorher stundenlang vor’m Schrank gestanden und nicht gewusst, was ihr anziehen solltet?

 

In diesem Artikel möchte ich ein paar Stylingtipps geben, denn wir wollen ja nicht wie ein Kartoffelsack aussehen, wenn wir abends die Städte unsicher machen oder auf der Arbeit den Kunden gegenübertreten.

Hosen und Kleider

Eine geraden geschnittene Form streckt und lässt einen größer und schmaler wirken. Bei kleinen Menschen ist auch die Bootcut-Form geeignet, um die Beine optisch zu verlängern. Wer dennoch auf Röhrenjeans steht (diese betonen durch die nach unten zulaufende Form Hüfte und Gesäß sehr stark): Hier unbedingt lange Stiefel über der Hose oder High Heels wählen.
Kleider sollten eine A-Form haben, schmal an der Oberweite und dann nach unten hin breiter werdend. Sind Strümpfe sichtbar, so sollten diese unifarbig sein. Feine Längsstreifen auf dunklen Socken sind ebenfalls geeignet.

Oberteile

Auch hier eignen sich Blusen und Tuniken, die in A-Form geschnitten sind. Gut geeignet sind Oberteile, die das Gesäß verdecken. Hier gilt: Die Kleidung sollte nicht zu eng anliegen, aber auch nicht zu weit sein.
Eine Betonung der Schultern bei Blazern oder anderen Oberteilen lenkt von den Hüften und voim Gesäß ab. Ein weiterer Trick, die Blicke nach oben zu lenken sind Nieten oder andere Applikationen am Ausschnitt. Am besten wählt man hier einen V-Ausschnitt, um die Oberweite stärker zu betonen. Insbesondere bei kräftigen Oberarmen empfehlen sich lange weite Ärmel. Tops ohne Ärmel sind hier kontraproduktiv.

Farben

Nein, dass schwarz schlank macht ist kein Gerücht! Auch ähnliche Farbtöne (Ton-in-Ton) lassen schmaler wirken. Achtung: Ein andersfarbiger Gürtel wirkt hier wie ein optischer Trenner und unterbricht den Fluß. Wenn ein Gürtel genutzt wird, sollte dieser schmal sein und nicht wesentlich dunkler sein, als die getragene Farbe.
Schmale Längsstreifen sind immer geeinget und tragen zur optischen Streckung bei. Für Geschäftstermine eignen sich deshalb insbesondere Hosenanzüge mit hellen schmalen Streifen auf dunklem (schwarzen?) Stoff, also die klassischen Nadelstreifen-Anzüge.
Aber all das heißt ja nicht, dass wir nicht auch farbenfroh sein dürfen. Wir müssen uns doch nicht verstecken! Man sollte lediglich auf große Blumenmuster oder ähnliches verzichten.

Accessoires

Wenn es schon dunkle Farben sein müssen oder einheitliche Farbtöne getragen werden, können Accessoires für farbliche Hingucker sorgen.  Ob es sich hierbei um schmale Schals, Mützen, Haarschmuck, Broschen, Armbänder oder Ketten handelt, alle lenken von vorhandenen Problemzonen ab.

No-Go’s

  • Hüfthosen
  • Miniröcke
  • schmale kurze Tops
  • Kurzjacken
  • kurze Oberteile
  • Stretch
  • glänzende Stoffe
  • breite Längsstreifen
  • Querstreifen
  • Kleidung mit großen Mustern/Motivdrucken
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So, jetzt seid ihr dran: Habt ihr noch weitere Tipps? Bitte in den Kommentaren vermerken. Diese werden dann in diesem Artikel ergänzt.

 

Autor: Jasmin Jodlauk

Social Media Woman / Bloggerin - www.minsworld.de - www.dick-aber-nicht-doof.de - Bergisch Gladbach/Köln

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6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    „Stundenlang vor’m Schrank gestanden und nicht gewusst, was ihr anziehen solltet?“ Ha, ha!!! Den Zustand hätt` ich gern, den kenne ich gar nicht mehr!!!! Die Klamottensuche (bei meiner derzeitigen Größe 62) macht mich wahnsinnig!! Alle Anbieter spucken große Töne, aber ihre Angebote sind so schrecklich. Ich möchte keine Kunstfaser am Körper und genau das wird mir dauernd angeboten. Und dann in dieser Größe etwas geschmackvolles zu finden ist aussichtslos. Wenn ich dann die Frauen wie in engen Wurstpellen rumlaufen sehe……

  2. Huhuu, auch ich bin übrigens der Meinung, dass gerade das Stretchmaterial hervorragend ist. Das soll jetzt nicht heissen, dass ich Teile anziehe, die eng sind und in denen sich alles abmalt.
    Nein, nein, ich wähle IMMER ein Polyesterteilchen für drunter und dann kommt ein schönes Hängerchen oder ein Chiffon-Überwurf drüber.
    Der Vorteil der stretchigen oder auch polyestrigen Teile? Ganz klar: es klebt nichts an Po oder Bauch.
    Bei Baumwolle als Unterpulli (beim Lagenlook) klebt mir alles entweder am Körper oder am Überwurf o.ä.
    Passiert nicht bei Seide, Polyester, Chiffon oder den Stretchmaterialien.
    Von daher Daumen hoch dafür.
    Ganz liebe Grüße !

  3. Pingback: Zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn? Tipps für jede Figur Miss Lifestyle – Der Ratgeber

  4. Hallo, vielen Dank für deinen Beitrag. Du hast natürlich Recht, dass ein bisschen Stretch, um Kleidung elastischer zu machen, nicht schadet. Bei den No-Go’s sind auch eher Leggins und Stretch-Oberteile gemeint.
    Ich bin auch der Meinung, dass eine Kombination von bunt und Uni nicht schlecht ist, allerdings wirken große Blumenmuster bei Oberteilen wirklich nicht sehr vorteilhaft.
    Freue mich, dich weiter aktiv auf der Seite zu erleben und auf deinen nächsten Kommentare. 😉

  5. Okay, ich würde mich selbst nicht unbedingt als Styling-Queen bezeichnen, habe allerdings schon öfters Komplimente für meinen Look bekommen. Dass Stretch generell bei den No-Go’s steht, kann ich nicht verstehen. Gerade bei Hosen ist leicht (!) elastisches Material sehr angenehm zu tragen und sorgt für einen optimalen Sitz. Wichtig ist, dass man nicht wie „reingequetscht“ aussieht, wie es manchmal bei Leggings der Fall ist. Natürlich wirkt sowas bei jeder Figur anders. Ich bin recht groß und trage gerne längere Shirts und Tuniken über der Hose, und darüber meist eine – ja – Kurzjacke, was bei mir einen streckenden Effekt hat. Für den Sommer sind übrigens knöchellange Röcke aus luftigen Stoffen ganz klasse. Wenn man mit unifarbenen T-Shirts oder Blusen kombiniert, dürfen diese Beinkleider auch ruhig mal richtig peppig bunt sein. Denn egal ob man nun dick oder dünn ist, unter einem grauen Zelt sollte niemand verschwinden müssen.
    Ich finde die Webseite übrigens richtig gut – weiter so!

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